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Mit den Jägern im Wilsumer Moor |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Dienstag, den 01. Mai 2012 um 12:02 Uhr |
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Mit den Jägern im Wilsumer Moor
Der Breicht einer Schülerin
Am Freitag, den 23.3.2012; dem letzten Schultag vor den Osterferien, hatten uns die Jäger ins Moor eingeladen. Nach der ersten Stunde sind wir mit Frau Boerrigter und Frau Harsman zu den Jägern gelaufen. Die Jäger haben schon vor der Feuerwehr mit Trecker und Jagdwagen auf uns gewartet. Unsere drei Jäger hießen: Gerrit Nykamp, Friedrich Ridder und Jürgen Harsman.
 Auf den Weg ins Wilsumer Moor haben uns die Jäger den Hopfenbach, der in den großen Graben führt, und auch den Fertenbach, der in den großen Graben fließt, gezeigt. Das war richtig spannend. Als wir da waren, sollten wir uns in zwei verschiedenen Gruppen aufteilen. Ich war bei Gerrit Nykamp, Hund Rika und Frau Boerrigter. Meine Mitschüler und ich haben uns abgewechselt Hund Rika an der Leine zu halten. Gerrit Nykamp hat uns gezeigt, wie Rehe ihr Reich markieren. Und er hat uns den Gagelstrauch gezeigt. Der Strauch ist sehr selten und steht unter Naturschutz. Frau Boerrigter hatte in einem Taschentuch Rehköttel mitgenommen und uns allen gezeigt.
 Die Tour durchs Moor war total interessant. Als wir wieder am Jagdwagen waren, gab es Würstchen und Brötchen. Es gab drei kleine Lagerfeuer. Über denen haben wir unsere Würstchen gegrillt. Ich fand das Erlebnis richtig toll. Schade, dass wir das nur einmal machen."
Alicia Hindriks |
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Taubenjagdtag in Wietmarschen |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Montag, den 19. März 2012 um 13:04 Uhr |
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Taubenjagdtag in Wietmarschen für das Infomobil Lernort Natur
Spendenaktion
Die Anschaffung der „Rollenden Waldschule“ ist mit dem Motto „Geht ihr nicht in die Natur – kommt ein Teil der Natur zu Euch“ eine gute Sache.
Die Anschaffung ist das eine, aber die laufende Unterhaltung ist das andere.
Die Wietmarscher Jäger hatten die Idee die jährlichen Taubentage zu nutzen und organisierten einen gemeinsamen Taubentag und stellten den Erlös der gemeinsamen Veranstaltung (Verkauf der Tauben, Erlös aus Getränken und Wurstverkauf) für die Unterhaltung des Infomobils zur Verfügung.
Den ersten Versuch startete man am 21.01.2012. Es beteiligten sich 23 Jäger aus den Wietmarscher Jagden. Zum Streckelegen traf man sich beim Feuerwehrhaus. Trotz schlechtem Wetter wurden 125 Tauben erlegt. Nach dem Verblasen der Strecke folgte ein kleines Schüsseltreiben. Wild-, Getränke- und Wurstverkauf ergaben 134 Euro. Zu der Veranstaltung war auch der Vorsitzende der Wietmarscher Jagdgenossen eingeladen. Von der Aktion Spenden für das Infomobil beeindruckt, überreichte er einen Scheck über 250 Euro. Es ergab sich somit ein Betrag von 348 Euro.
Das Interesse an der geneinsamen Veranstaltung war so groß, dass man in Wietmarschen künftig jedes Jahr den 1.Taubentag als Aktionstag für die Unterhaltung des Infomobils nutzen will.
Ein Beispiel, das Schule machen könnte. |
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Winterversammlung 2012 Niederwildhege |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Freitag, den 10. Februar 2012 um 18:54 Uhr |
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Winterversammlung 2012 der Jägerschaft Grafschaft Bentheim Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Bläsergruppe des Hegerings 1 Bad Bentheim, verstärkt durch Mitglieder der Gruppe Hegewald, unter musikalischer Leitung von Werner Lau.
 Das Thema des Abends war die Niederwildhege. Ein Thema, das angesichts der zurückgehenden Strecken, insbesondere bei den Fasanen, von großer Bedeutung ist. An erster Stelle standen Anmerkungen zum Anschluss der Jägerschaft an eine Biotop-Fonds, der insbesondere das Problem der Niederwildhege im Bereich der Grafschaft Bentheim, aber auch im Bereich der Jägerschaften des Emslandes, aufgegriffen hat. Dieser Biotop-Fonds beabsichtige, zur Stützung der Niederwildbesätze ein ganzes Bündel von Maßnahmen durchzuführen. Es gehe in erster Linie um mehrjährige Flächen, aber auch um einjährige Blühstreifen, um das Prädatorenmanagement, um Maßnahmen gegen den Mähtod, um die Förderung des Zwischenfruchtanbaus und um die Nutzung der Wegeseitenräume und Gewässerrandstreifen im Interesse unseres Niederwildes. Die Anmerkungen zum Biotopfonds leiteten über zu Kernthema des Abends: Die Niederwildhege in Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft. Es folgte ein Vortrag von Jens Krüger.
 Sicherlich haben drei wesentliche Gründe zum Rückgang der Artenarmut und somit auch den Rückgang der Niederwildbesätze verursacht. 1. sei der Verlust der kleinbäuerlichen Landwirtschaft mit seiner geprägten Landschaftsbild aus Knicks, Feldholzinseln, Streuobstwiesen, Feuchtgebieten und den Einsatz wildfreundlicheren kleinen Maschine genannt. Einstige wichtige Kräuter seien zudem selten geworden. 2. die stets steigende Raubwildbesätze der Opportunisten wie insbesondere den Fuchs. Neue Zuwanderer sind gekommen, die sich negativ auswirkenden. Rabenkrähen lassen sich nur unzweckmäßig bejagen und haben ebenfalls wie bestimmte Greife enorm zugenommen. 3. das Wetter sei nicht mehr so wie einst. Die Sommer haben lang anhaltende Regenperioden, der milde Herbst sei oft geradezu durchgehend Wolkenverhangen und fördere somit den Infektionsherd der verschiedenen Krankheiten. Anhaltende Fröste blieben im oft zu milden Wintern aus und Krankheiten könnten somit durchgehend eine potentielle Gefahr bilden. Die Herbst- wie Wintermortalität sei somit nach dem Ernteschock sicherlich höher geworden. Den jetzigen Überlebenskampf vieler Wildarten bekomme man gar nicht so recht mit. Vieles bleibe im Verborgenen. Der Sommer aber sei von entscheidender Bedeutung für sämtliche Haar- und Federwildarten. Für die Artenvielfakt ganz allgemein. Jede Art habe seine eigene Überlebensstrategie für die Aufzuchtszeit. Während zum Beispiel unsere Rehwild eine geringe Zahl an Nachwuchs habe und sich lange um das Kitz kümmere, hätten andere Niederwildarten viele Nachkommen, eine rasche Entwicklung und Pflege. Diese seien starken Bestandsschwankungen unterworfen. Wehe dem Umweltbedingungen wirkten ihnen entgegen. Betrachte man die Faktoren Klima, Krankheiten, Agrarlandschaften, werde jedem klar, dass die Überlebenschancen schwierig geworden seien.
Eine Häsin zum Beispiel habe drei bis vier Sätze pro Jahr mit zwei bis drei Junghasen. Ohne weitergehende Vorbereitungen des Wurfplatzes werden die Junghasen an trockenen Plätzen gesetzt. Bei der Geburt sind sie schon weit entwickelt. In den ersten Tagen bleiben die Geschwister an ihrem Geburtsort zusammen um sich dann zu trennen. Sie bleiben zwar nah beieinander, aber dies sind bereits Überlebensstrategien. Nur nicht alle auf einem Male verlieren. Sie drücken sich bei Gefahr. Kommt die Häsin zum Säugen finden sich die Junghasen erneut zusammen. Häsinnen produzieren eine Milch von einem Fettgehalt von über 20%. Nur nachts säugt sie, um danach gleich wieder zu verschwinden und keine Witterung zu den Jungen zu tragen. Da Hasen kein ausgeprägtes Brutpflegeverhalten haben, müssen die Junghasen einen wesentlichen Teil ihrer Energiereserven für die Körpertemperatur verwenden. Gesäugt wird der Nachwuchs gut 30 Tage lang. Ihr Geburtsgewicht von 100 – 150 Gramm verdoppelt sich innerhalb von zwei Wochen. Nach nur einem Monat bringen sie bereits ein Kilo auf die Waage. Die Häsin ist in der Lage ihre Junghasen schnell wachsen zu lassen und sie sind somit nur einem kurzen Zeitraum einem erhöhten Feindruck ausgesetzt. Junghasen nehmen nach zwei Wochen bereits Grünäsung auf. Hierbei bevorzugen sie Wiesen-Fuchsschwanz, Wiesenschwingel, Schafsgarbe, Wilde Möhre, Gänseblümchen und Löwenzahn. Das sollte man bei Wildackermischungen durchaus beachten. Feldhasen ernähren sich vor allem von den fettreichen Teilen der vorkommenden Kräuter und Gräser. Rückzuggebiete mit derartigen Kräutern erleichtern das Überleben der Junghasen enorm, ansonsten unterliegen sie einer hohen Mortalität.
Die Überlebensstrategien von Fasan und Rebhuhn basieren auf einer hohen Eizahl und bei möglichem Verlust oder ständigen Störungen einem Zweitgelege. Es kann sogar zu einem dritten Versuch kommen, wobei die Eizahl aber deutlich geringer ist als beim Erstgelege. Besonders Rebhühner sind sehr störungsempfindlich. Bei der Wahl der Neststandorte sind es dichte Brombeersträucher, gut strukturierte Hecken, Getreideschläge, hohe Wiesen, mehrjährige Wildäcker, ansonsten sind sie ein gefundenes Fressen aller Räuber. Die Qualität der Deckung trägt im hohen Maß zu ihrem Bruterfolg bei. Eine unregelmäßige Pflanzendecke begünstigt eine Bodenerwärmung, was wiederum die Insektenvielfalt fördert. Die Küken sind als Nestflüchter nach fast zwei Wochen zumindest so flugfähig, dass sie plötzlich erscheinenden Räubern davon fliegen können. Dennoch kommen Schlechtwetterperioden steht es schlecht um die Feldhühner. Temperatur und Niederschläge sind mitentscheidend für die Zuwachsrate. Wer ein solch kleines Daunenjunges einmal in der Hand gehalten hat, bemerkt sofort, dass sie ihre Körpertemperatur nicht allein halten können. Sie sind auf die Wärmezufuhr ihrer Mutter angewiesen. Trotz ausgeklügelten Überlebensstrategien muss die schützende Hand des Jägers helfen:
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Marderjagd in Wilsum |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 20:44 Uhr |
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Marderjagd
Mit einer raubwildscharfen Deutsch-Drahthaarhündin gehen wir in unserem Niederwildrevier Wilsum (VII) auf Marderjagd. Wir suchen größere Reisighaufen ab, die von den Landwirten zusammengeschoben worden sind. Die Hündin läuft um den Holzhaufen und zeigt sicher an, wenn sich Raubwild unter dem Reisighaufen befindet. Dann stellen wir 2 oder 3 Schützen in kurzer Entfernung an. Jetzt wird der Haufen mit dem Frontlader mit einer langen Palettengabel etwas angehoben und schon springt der Marder! So haben wir in unserer Jadgemeinschaft Wilsum 16 Marder erbeutet.
Gerd Timmerhuis
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22. Jägerfrühstück |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Montag, den 23. Januar 2012 um 19:17 Uhr |
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22. Grafschafter Jägerfrühstück
 Jagdhornklänge der Bläsergruppe Hegering 1- Bad Bentheim unter Leitung von Horst Dräger verstärkt durch Mitglieder der Bläsergruppe Hegewald schallten durch den Saal Deters, bevor Kreisvorsitzender Klaus Stamme zahlreiche Jäger und Vertreter des öffentlichen Lebens zum 22. Jägerfrühstück begrüßte und die besten Wünsche der Jägerschaft zum neuen Jahr übermittelte.
 Landrat Friedrich Kethorn überbrachte die erfreuliche Botschaft, dass im Ansatz für den Haushaltsplan 2012 des Landkreises die Jagdsteuer von 12,5 % auf 10 % reduziert wurde. Nun bedürfe es nur noch der Beschlussfassung durch die politischen Gremien und der notwendigen Genehmigung durch das Land, um diese Änderung festzuschreiben. Die Jägerschaft erbringe für die Träger der Straßenbaulast in der Grafschaft Bentheim, also insbesondere für den Landkreis soweit Kreisstraßen betroffen sind, ganz erhebliche freiwillige Leistungen. Im Wesentlichen handele es sich dabei um die Entsorgung des Fallwildes auf unseren Straßen. Da die Jäger diese Aufgabe freiwillig übernommen haben, wurde die Kreiskasse jährlich um einen nicht unerheblichen Betrag entlastet. Hierfür spreche er der Jägerschaft aufrichtigen Dank aus. Es folgten Zahlen und Anmerkungen zur Jägerprüfung 2011 und den gelösten Jagdscheine, zur Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition und zur Rabenkrähenverordnung. Mit großem Interesse habe er Ende des letzten Jahres die Vereinsgründung des Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland/Grafschaft Bentheim verfolgt und sagte seine Unterstützung zu. Sein besonderer Dank galt der Jägerschaft für die geleisteten Arbeiten im Naturschutz. Das in Planung stehende Jagdkataster, mit dem viele zeitaufwendige Aufgaben wesentlich schneller erfüllt werden, sah er als erforderlich Als Schirmherr des Bezirksbläserwettbewerbs 2011sprach er den Planern und Teilnehmern seine Anerkennung aus.
 Als diesjähriger Gastredner sprach Ministerialrat Dr. Heinz-Werner Streletzki zum Thema „Wald im Klimawandel“. Im waldarmen Westniedersachsen beträgt der Waldflächenanteil nur 14 Prozent. Der Wald ist hier ein besonders wertvolles und erhaltenswertes Landschaftselement, das nur auf Grundlage eines langfristigen Generationenvertrages genutzt und erhalten werden kann. Der Förster zeigte die Rolle des Waldes als global bedeutsamer Kohlenstoffspeicher und die möglichen Folgen des Klimawandels auf. Erste Vorboten haben Niedersachsen in Form von höheren Temperaturen, Trockenheit, Spätfrost, Wärme liebenden Schädlingen und vermehrten Stürmen bereits erreicht. Forstwirtschaft wird künftig risikoreicher, darauf müssen sich Waldbesitzer und Förster einstellen. Aber die Forstbetriebe sind dem Klimawandel nicht wehrlos ausgeliefert. Es bestünden gute Chancen, die Bestände zu stabilisieren, ihren Pflegezustand und die Strukturvielfalt zu verbessern und die Betriebsrisiken zu senken, führte der Referent aus. Am künftigen Waldaufbau werden neben Kiefer, Eiche und Buche auch trockenheitsresistente Baumarten wie Douglasie, Lärche und Roteiche stärker beteiligt sein als heute. „Nutzen Sie angebotenen Fördermöglichkeiten des Landes für forstwirtschaftliche Maßnahmen und die Standortkartierung“, appellierte der Referent an die privaten Waldbesitzer. Auch die Jäger bat der Gast aus Hannover um Mithilfe. Noch nicht überall im Land könne man von landschaftsangepassten Wilddichten sprechen. Aber ohne angemessene Wildstandsregulierung sei der Waldumbau zum Scheitern verurteilt. Jäger, Waldbesitzer und Forstleute sollten hier vertrauensvoll Hand in Hand arbeiten. „Der erforderliche Waldumbau ist ein langfristiger Prozess, der von allen viel Geduld erfordert“, zog Streletzki als Fazit. „Aber gemeinsam kann und muss er uns gelingen“.

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