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22. Jägerfrühstück |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Montag, den 23. Januar 2012 um 19:17 Uhr |
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22. Grafschafter Jägerfrühstück
 Jagdhornklänge der Bläsergruppe Hegering 1- Bad Bentheim unter Leitung von Horst Dräger verstärkt durch Mitglieder der Bläsergruppe Hegewald schallten durch den Saal Deters, bevor Kreisvorsitzender Klaus Stamme zahlreiche Jäger und Vertreter des öffentlichen Lebens zum 22. Jägerfrühstück begrüßte und die besten Wünsche der Jägerschaft zum neuen Jahr übermittelte.
 Landrat Friedrich Kethorn überbrachte die erfreuliche Botschaft, dass im Ansatz für den Haushaltsplan 2012 des Landkreises die Jagdsteuer von 12,5 % auf 10 % reduziert wurde. Nun bedürfe es nur noch der Beschlussfassung durch die politischen Gremien und der notwendigen Genehmigung durch das Land, um diese Änderung festzuschreiben. Die Jägerschaft erbringe für die Träger der Straßenbaulast in der Grafschaft Bentheim, also insbesondere für den Landkreis soweit Kreisstraßen betroffen sind, ganz erhebliche freiwillige Leistungen. Im Wesentlichen handele es sich dabei um die Entsorgung des Fallwildes auf unseren Straßen. Da die Jäger diese Aufgabe freiwillig übernommen haben, wurde die Kreiskasse jährlich um einen nicht unerheblichen Betrag entlastet. Hierfür spreche er der Jägerschaft aufrichtigen Dank aus. Es folgten Zahlen und Anmerkungen zur Jägerprüfung 2011 und den gelösten Jagdscheine, zur Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition und zur Rabenkrähenverordnung. Mit großem Interesse habe er Ende des letzten Jahres die Vereinsgründung des Biotop-Fonds der Jägerschaften Emsland/Grafschaft Bentheim verfolgt und sagte seine Unterstützung zu. Sein besonderer Dank galt der Jägerschaft für die geleisteten Arbeiten im Naturschutz. Das in Planung stehende Jagdkataster, mit dem viele zeitaufwendige Aufgaben wesentlich schneller erfüllt werden, sah er als erforderlich Als Schirmherr des Bezirksbläserwettbewerbs 2011sprach er den Planern und Teilnehmern seine Anerkennung aus.
 Als diesjähriger Gastredner sprach Ministerialrat Dr. Heinz-Werner Streletzki zum Thema „Wald im Klimawandel“. Im waldarmen Westniedersachsen beträgt der Waldflächenanteil nur 14 Prozent. Der Wald ist hier ein besonders wertvolles und erhaltenswertes Landschaftselement, das nur auf Grundlage eines langfristigen Generationenvertrages genutzt und erhalten werden kann. Der Förster zeigte die Rolle des Waldes als global bedeutsamer Kohlenstoffspeicher und die möglichen Folgen des Klimawandels auf. Erste Vorboten haben Niedersachsen in Form von höheren Temperaturen, Trockenheit, Spätfrost, Wärme liebenden Schädlingen und vermehrten Stürmen bereits erreicht. Forstwirtschaft wird künftig risikoreicher, darauf müssen sich Waldbesitzer und Förster einstellen. Aber die Forstbetriebe sind dem Klimawandel nicht wehrlos ausgeliefert. Es bestünden gute Chancen, die Bestände zu stabilisieren, ihren Pflegezustand und die Strukturvielfalt zu verbessern und die Betriebsrisiken zu senken, führte der Referent aus. Am künftigen Waldaufbau werden neben Kiefer, Eiche und Buche auch trockenheitsresistente Baumarten wie Douglasie, Lärche und Roteiche stärker beteiligt sein als heute. „Nutzen Sie angebotenen Fördermöglichkeiten des Landes für forstwirtschaftliche Maßnahmen und die Standortkartierung“, appellierte der Referent an die privaten Waldbesitzer. Auch die Jäger bat der Gast aus Hannover um Mithilfe. Noch nicht überall im Land könne man von landschaftsangepassten Wilddichten sprechen. Aber ohne angemessene Wildstandsregulierung sei der Waldumbau zum Scheitern verurteilt. Jäger, Waldbesitzer und Forstleute sollten hier vertrauensvoll Hand in Hand arbeiten. „Der erforderliche Waldumbau ist ein langfristiger Prozess, der von allen viel Geduld erfordert“, zog Streletzki als Fazit. „Aber gemeinsam kann und muss er uns gelingen“.

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Neue Streuobstwiesen in der Grafschaft |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Sonntag, den 25. Dezember 2011 um 13:21 Uhr |
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Anlage von Streuobstwiesen durch die Jägerschaft Grafschaft Bentheim 2011
Bingo-Umweltstiftung fördert Streuobstwiesen.

Ziel dieser Pflanzaktionen ist die verstärkte Anlage von Streuobstwiesen im gesamten Kreisbereich. Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim legte im Herbst 2011 gleich an mehreren Stellen des Landkreises (Tinholt, Gölenkamp, Itterbeck, Bardel, Ohne) Streuobstwiesen an. Daraus kann sich ein Biotopverbund entwickeln. Auch einzelne Obstbäume und Alleebäume wurden gepflanzt.
Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte die Aktion mit 5.800 Euro, weil es ihrem Förderschwerpunkt “Streuobstwiesen“ zuzurechnen ist.
Streuobstwiesen sind vielen noch aus der Kindheit bekannt. Obstbäume, die verstreut auf Äckern, Feldern und Wiesen standen, manchmal auch als Allee, Wege und Ränder säumten. Früher waren sie Bestandteil der bäuerlichen Wirtschaftsform. Sie versorgten die Höfe mit Obst, Nüssen und Futtermitteln.

Ab Mitte der 50er Jahre führten verstärkte Rodungen zu einem über 7o%igen Rückgang. Im Zuge der heutigen Baumaßnahmen oder durch andere menschliche Eingriffe sind die noch bestehenden Streuobstwiesen am Rand von Städten und Dörfern stark gefährdet.
Es ist daher wichtig, sich ihrer Bedeutung bewusst zu werden und für ihren Erhalt einzutreten. Private Initiativen und gerade die Naturschutzverbände können einen wertvollen Beitrag zum Schutz dieser Biotope leisten.
Die Streuobstwiese ermöglicht vielen Tier- und Pflanzenarten das Überleben in der durch menschliche Eingriffe veränderten Umwelt. Für zahlreiche „Rote Listen - Arten“ ist die Streuobstwiese oft das letzte Rückzugsgebiet. Eine Vielzahl von Insekten belebt das bunte Umfeld. In der Blütezeit finden unzählige Schmetterlinge, Wildbienen, Wespen, Hummeln und Käfer ein großes Angebot, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vogelarten, wie Neuntöter, Wiedehopf, mehrere Specht- und Meisenarten, fühlen sich wohl in den Astlöchern und offenen Stammteilen. Auch der selten gewordene Steinkauz wähnt sich mit seiner Brut hier recht sicher. Der Marienkäfer reguliert im Sommer auf natürliche Weise die Bestände der Blattläuse. Im Spätsommer wird das Nahrungsangebot für die Tierwelt durch das Fallobst erweitert. Kleinvögel, Ameisen, Igel, Marder und Wiesel sind mit von der Partie. Das Proßholz des Winterschnittes bietet Hasen, Kaninchen und anderen Tieren eine Delikatesse. Aber nicht nur im Bereich der Tierwelt, sondern auch in der Pflanzenwelt kommt es zu einer größeren Artenvielfalt, die sich besonders in der Zusammensetzung des Unterbewuchses zeigt. Streuobstwiesen haben einen hohen ökologischen Wert.

Im Rahmen dieser Aktion wurde auch ein schulisches Projekt eingebunden: Obstbäume für das Kloster Bardel. Leider ist auf dem Klostergelände am 17.08.2011 die große Scheune abgebrannt. Nach Abriss der Ruine hat nun der Expi-Kurs 9 von Herrn Dr. Lünterbusch dort 12 junge Hochstammobstbäume gepflanzt. Die 14 Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache, schließlich beschäftigten sie sich in dem naturwissenschaftlich-praktischen Kurs schon seit Wochen mit dem Thema Apfel. Da fehlte nur noch das Pflanzen mit dem fachgerechten Pflanzschnitt. Nun hoffen die Schüler, dass die jungen Bäume noch bevor sie in ein paar Jahren ihr Abitur ablegen, auch schon die ersten Blüten und Früchte zeigen. |
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Dezember 2011 um 17:38 Uhr |
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3500 Buchen in Wilsum gepflanzt. |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Mittwoch, den 30. November 2011 um 14:03 Uhr |
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Pflanzaktion in Wilsum Auf einer kreiseigenen Fläche (ca. 4 ha groß) in Wilsum wurden im Jahre 2009 Buchen und Roteichen gepflanzt. Hier waren jedoch jetzt erhebliche Ausfälle zu verzeichnen. Mitte Novermber 2011 pflanzten der Vorstand der Jagdgenossenschaft, die Gemeindearbeiter sowie die Wilsumer Jäger auf dieser Fläche 3500 Buchen nach.
Ab 9.30 Uhr begannen die 21 Personen mit dem Planzen und am frühen Nachmittag war die Aktion beendet. Unterbrochen wurde die Planzung lediglich durch ein leckeres Mittagessen in freier Natur.
Die Fotos zeigen einen Teil der bei der Planzaktion beteiligten Helfer.

Gerd Timmerhuis |
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Bezirkswettbewerb im Jagdhornblasen 2011 |
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Geschrieben von: T. Brunklaus
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Dienstag, den 08. November 2011 um 10:55 Uhr |
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Wettbewerb im Jagdhornblasen 2011
Teilbezirk Emsland/Osnabrück
Am 18. September fand vor der Kulisse des Klosters Frenswegen in Nordhorn der 9. Bezirkswettbewerb im Jagdhornblasen statt.
20 Jagdhornbläsergruppen konnte der stellv. Vorsitzende der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Reinhard Mönch, in seiner Eröffnungsansprache begrüßen. Nach den gemeinsam geblasenen Signalen Begrüßung und Aufbruch zur Jagd begann der Wettbewerb in der Kategorie Unterstufe. Hier mussten von den teilnehmenden Jagdhornbläsergruppen 5 Pflichtsignale vorgetragen werden (Aufbruch zur Jagd, Sammeln der Jäger, Reh tot, Hase tot, Jagd vorbei). Es siegte die Jagdhornbläsergruppe Meppen mit 747 Punkten, gefolgt von der Jagdhornbläsergruppe Rütenbrock mit 691 Punkten. Platz 3 erreichte die Bläsergruppe Wietmarschen mit 676 Punkten.
In der Mittel- und Oberstufe trugen die Bläsergruppen jeweils ein Pflichtsignal und ein freigewähltes Vortragsstück vor. Sieger in der Mittelstufe wurde die Jagdhornbläsergruppe Voltlage/Merzen mit 284 Punkten. Auf Platz 2 mit 281 Punkten gelangte die Bläsergruppe des Hegerings Menslage mit 281 Punkten. 270 Punkte und damit Platz 3 erreichte die Bläsergruppe „De Grenzbloazers“.
In der Oberstufe dominierte die Bläsergruppe Lönsberg mit 330 Punkten. Die Gastgruppe Reiterliche Jagdhornbläser Maingau aus Hessen konnten mit 315 Punkten in der Gesamtwertung Platz 2 belegen. Dritter (Wertung Bezirk: Platz 2) wurde die Bläsergruppe des Hegerings Fürstenau mit 314 Punkten. In der Wertung des Bezirks reichten der Bläsergruppe des Hegerings Lingen 313 Punkte zum 3. Platz.
Erstmals gab es in der Ausschreibung die Kategorie Es-Horn-Wertung. Die Startreihenfolge wurde hier erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost und die Gruppe jeweils ohne Nennung des Gruppennamens nur mit der Startnummer aufgerufen. Die Juroren saßen während dieser Wertung mit dem Rücken zur Bühne.
Gesamtsieger wurde die Gästegruppe Bien Aller aus Verden mit 279 Punkten. Die Gruppe hatte schon am Vormittag in der St. Augustinus Kirche Nordhorn mit der musikalischen Umrahmung der Hubertusmesse einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.
Platz 1 in der Wertung des Bezirkes erblies sich das Parforcehorncorps Grönegau Melle mit 232 Punkten. Platz 2 ging an das Parforcehorncorps Waidmannslust mit 231 Punkten. Auf Platz 3 fand sich die Parforcehorngruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim mit 227 Punkten.
Der Bezirksvorsitzende Hubert Rapin ehrte im Rahmen der Veranstaltung zwei langjährig tätige Kreisobleute für das Jagdhornblasen: Klaus Kemming (Jägerschaft Melle)und Günter Grüter /Jägerschaft Bersenbrück).
Grüße der Jagdhornbläser-Gilde überbrachte die 1. Gildemeisterin Maren Hoff, die aus Berlin angereist war.
Zur Siegerehrung lobte der Schirmherr des Wettbewerbes, Landrat Friedrich Kethorn, die gelungene Organisation und die beeindruckenden Leistungen der Jagdhornbläsergruppen.
Kunibert Zirkel
(Obmann für das Jagdhornblasen)
Das Foto zeigt die erfolgreichen Gruppenleiter nach Überreichung der Präsente (Bentheimer Sandstein).
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. November 2011 um 10:58 Uhr |
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