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Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 26. Februar 2010 um 19:52 Uhr

Winterversammlung 2010  der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

In der Gaststätte Deters in Nordhorn fand die diesjährige Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim statt.

Den musikalischen Rahmen der sehr gut besuchten Veranstaltung gestaltete die Bläsergruppe Engden-Drievorden.

Vorsitzender Klaus Stamme begrüßte zunächst die zahlreichen anwesenden Gäste.

wichtige Jagdthemen

Austritt des LJV Bayern aus dem DJV
Dieser Schritt sei bedauerlich, aber angesichts der fehlenden Kompromissfähigkeit des bayrischen Landesvorsitzenden nicht zu vermeiden gewesen. Inzwischen seien aber auch in Bayern Stimmen laut geworden, die einen Wiedereintritt fordern, eventuell sogar schon 2011.

Landesrecht
Die Befürchtungen, dass sich durch die Übertragung der Zuständigkeiten für jagdliche Gesetzgebung auf die Länder Probleme ergeben könnten, schienen sich zu bestätigen. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz seien neue Landesjagdgesetze in Vorbereitung, die aus Sicht der Jägerschaft teilweise verfehlt seien und die zu einer unnötigen Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland führten.

Schwarzwild
Beim Schwarzwild seien auch in Niedersachsen in mehreren Fällen Trichinen festgestellt wurden. Das zeige, wie wichtig nach wie vor die Untersuchungen jeder Sau seien. Insgesamt habe man den Eindruck, dass die Schwarzwildstrecke in diesem Jagdjahr deutlich zurückginge.

Jagdsteuer
Drei Flächenlandkreise in Niedersachsen (Harburg, Leer, Osnabrück Land) haben vollständig auf die Erhebung der Jagdsteuer verzichtet. In Nordrhein-Westfalen würde die Jagdsteuer schrittweise herabgesetzt und 2013 vollständig wegfallen. Man könne nicht einerseits freiwillige Leistungen - wie auch Naturschutzmaßnahmen - erwarten und gleichzeitig die freiwilligen Helfer noch mit einer Sondersteuer bestrafen.

Mähtod
Etwa 500.000 Wildtiere würden in Deutschland jedes Jahr beim Mähen der Felder auf grausame Art ums Leben gebracht. Besonders betroffen seien dabei die Wiesen und die Flächen mit Grünroggen. Man sollte sich frühzeitig die Termine der Mahd solcher Flächen geben lassen, damit man am Abend vorher mit Flatterbändern, Knistertüten, Verwitterung, Blinklichtern o. ä. das Wild davon abhalten könne, in diese Flächen zu ziehen. Die Flächen sollten immer von innen nach außen gemäht werden, damit das Wild eine Chance zur Flucht behielte.

Die Jahreshauptversammlung findet am 04.05.2010 in Osterwald statt.

Referent des Abends war Ewald Temmen, seit über 25 Jahren Jäger, Hundeführer, etwa 20 Jahre in Nordhorn bei der Polizei tätig, seit der letzten Polizeireform im Jahre 2004 in Lingen beim Zentralen Kriminaldienst (früher Kripo).

Thema Waffenrecht enthielt die folgende Schwerpunkte:

Amnestieregelung,

Waffenaufbewahrung,

Kontrollen durch Waffenbehörde/Polizei

und Zuverlässigkeit/Straftaten durch Jäger.

Temmen stellte zunächst die Gründe vor, warum es zu einer Verschärfung des Waffenrechtes gekommen sei und erläuterte die Auswirkungen, Gefahren/Fallstricke, die sich daraus für Jäger ergeben.

Bei der Waffenaufbewahrung ging er ein auf Tresore, den Transport von Waffen im Auto, den Transport zum/im Revier und wohin mit der Waffe nach der Jagd.

Temmen verdeutlichte, wer wann, wie und wo mit Kontrollen rechnen müsse und erklärte, was die Waffenbehörde/Polizei darf und was bei einer Ablehnung passieren könnte. Es gibt verdachtsunabhängige Kontrollen. Jeder Waffenbesitzer muss mit einer Kontrolle rechnen.

Des Weiteren beschäftigte er sich mit dem Begriff Zuverlässigkeit im Waffenrecht und den möglichen Folgen bei der Begehung von Straftaten oder Gewalttätigkeiten.

Diese rechtlichen Aspekte wurden anhand von Zeitungsartikeln und polizeilichen Feststellungen mit Leben gefüllt. Wer zu 60 Tagessätzen verurteilt ist, innerhalb von 5 Jahren einmal in Polizeigewahrsam ist, gegen Aufbewahrungsvorschriften von Waffen verstößt und betrunken Auto fährt, ist nicht mehr zuverlässig im Sinne des neuen Waffenrechts.

Der Vorsitzende Klaus Stamme betonte im Anschluss, dass die zuständigen Mitarbeiter der Kreisverwaltung inzwischen die ersten Kontrollen durchgeführt hätten und ging davon aus, dass jeder Jäger inzwischen über einen geeigneten Waffenschrank verfüge, so dass die Waffen ordnungsgemäß verwahrt seien.

Die Anforderungen seien schon seit Jahren in allen jagdlichen Zeitschriften erläutert worden und müssten jedem Waffenbesitzer bekannt sein.

Er wies hin auf bedeutende Punkte und den Ablauf eines Kontrollbesuches, wie die Vorlage von Ausweisen der Kontrolleure, um den Missbrauch durch kriminelle Elemente, die die Wohnung nur ausspionieren wollen, auszuschließen. Man brauche auch nicht darüber zu diskutieren, ob das aktuelle Waffenrecht das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung verletzt. Zur Zeit bliebe keine andere Möglichkeit, als das Waffenrecht und die behördlichen Maßnahmen zu akzeptieren.

Informationen des Kreisveterinärs Dr. Hermann Kramer.

Er ging auf das im vergangenen Jahr erfolgte Fuchsmonitoring ein. Leider war die Zahl der Füchse nicht hoch genug. Die Jäger möchten im laufenden Jahr mehr Füchse bei den Sammelstellen abgeben.

Im Bereich des Schweinepestmonitorings verwies er auf die Abgabe der Blutproben und die kostenlose Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild, welches in der Grafschaft Bentheim geschossen wird.

Bild

Jäger im Gespräch mit dem Referenten.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 26. Februar 2010 um 19:53 Uhr
 
Spuren im Schnee Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 15. Februar 2010 um 14:58 Uhr

Spuren im Schnee

Welches Tier lief denn hier?


Wegen der außergewöhnlichen Schneebedingungen herrschte bei den Kindern im Kindergarten Wilsum große Begeisterung. Sie hatten viel Spaß beim Rodeln, beim Toben, beim Schneefigurenbauen. Spontan ermöglichte die Jägerschaft Wilsum einen Ausflug in ein nahe gelegenes Waldgebiet. Dabei entdeckten die Kinder auch viele Spuren. Immer wieder kam die Frage: „ Welches Tier lief denn hier?" Mit dem Jagdwagen, Jagdhund Dana und zwei Jägern ging es los. Im Wald angekommen stärkten wir uns mit Brötchen und warmen Getränken. Danach machten wir in zwei Gruppen einen Rundgang durch das Waldgelände, indem die schneebedeckten Bäume und Sträucher eine Augenweide waren. Wir entdeckten Spuren von Hasen, Kaninchen, Füchsen, Rehen und Mardern. Zusätzlich wurden Liegeplätze, Kot- und Bissspuren von den Tieren gesichtet. Erschöpft und durchgefroren trafen sich beide Gruppen wieder beim Jagdwagen, wo es für die Kinder eine Feuerstelle zum Aufwärmen und Erfahrungen zum Austauschen gab. Nach einem erlebnisreichen Vormittag starteten wir unsere Rückfahrt mit dem Wagen zum Kindergarten.
Die Kinder und Erzieherinnen bedankten sich bei den Jägern für das tolle Erlebnis im Winterwald.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 15:24 Uhr
 
20. Grafschafter Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 15:38 Uhr


20. Grafschafter Jägerfrühstück
Jäger fordern vom Landkreis die Abschaffung der Jagdsteuer


Jagdhornklänge der Bläsergruppe Engden/Drievorden schallten durch den Saal Deters, bevor Kreisvorsitzender Klaus Stamme zahlreiche Jäger und Vertreter des öffentlichen Lebens zum Jägerfrühstück begrüßte und die besten Wünsche der Jägerschaft zum neuen Jahr übermittelte.
Besonders herzlich begrüßte er als Ehrengast Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär im Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

Das 20. Grafschafter Jägerfrühstück zum Jahresauftakt nutzte der Vorsitzende der Grafschafter Jägerschaft, Klaus Stamme, gestern erneut zu einem Appell an den Landkreis, die Jagdsteuer abzuschaffen. „Die Jagdsteuer ist nach unserer Überzeugung vollkommen unberechtigt. Die Jägerschaft ist der einzige Naturschutzverband, der für seine Tätigkeit im Interesse der Natur und der wildlebenden Tiere durch Erhebung einer Sondersteuer bestraft wird, während andere Verbände mit staatlichen Mitteln und Spenden unterstützt werden. Diese Steuer ist unberechtigt und ungerecht. Viele von Ihnen werden wissen, dass die Jagdsteuer in Nordrhein-Westfalen stufenweise abgeschafft worden ist. Ab 2013 wird dort überhaupt keine Jagdsteuer mehr erhoben. Auch einzelne Landkreise in Niedersachsen haben bereits von der Erhebung der Jagdsteuer abgesehen, weil sie eingesehen haben, dass die Erhebung ungerecht ist. Die niedersächsischen Jäger werden keine Ruhe geben, bis die Jagdsteuer auch hier flächendeckend abgeschafft ist."
Die Entwicklung der Grafschafter Wildbestände :
Das Rotwild habe sich stark vermehrt. Beim Schwarzwild scheine eine Entspannung eingetreten zu sein.Die Entwicklung der Nutriastrecke im Bereich der Jägerschaft Lingen, also nur des Altkreises Lingen von im Jagdjahr 2006/2007   677 Nutria, im Jahr 2007/2008   1.151 und Jahr 2008/2009   1.343   erlegt, also eine Verdoppelung innerhalb von zwei Jahren. Eine ähnliche Entwicklung scheine sich auch in der Grafschaft abzuzeichnen
Erster Kreisrat Hans-Werner Schwarz blickte in seinem Grußwort zurück auf die Tradition des Jägerfrühstücks und dessen Bedeutung. Dann ging er auf aktuelle Themen ein und kündigte an, dass der Kreistag auf der Sitzung am 11. Februar eine Änderung der Schonzeiten für Rabenkrähen beraten werde. Jagdbeirat und Kreisausschuss hätten sich bereits für ein Änderung ausgesprochen. In den vergangenen Monaten seien etwa 50 durch Rabenkrähen verursachte Schadensfälle gemeldet worden. Bei den Streckenergebnissen sei entsprechend dem Trend in Niedersachsen eine hohe Steigerung zu verzeichnen: Jagdjahr 2003/2004   2100 Abschüsse, Jagdjahr 2008/2009   3300 Abschüsse entspräche einer Steigerung von gut 57%.
Eine besondere Aufmerksamkeit beanspruche die Änderung des Waffengesetzes. Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises seien 188 Kurz- und Langwaffen fristgemäß abgegeben worden, von denen nur 8 Waffen illegalen Ursprungs waren. Der schriftlichen Aufforderung von Kreis und Stadt zwecks Nachweis der sicheren Aufbewahrung von Waffen folgten von 2200 Jäger fristgerecht 87,5%. Er versicherte, dass eventuelle Kontrollgänge auf das erforderliche Mindestmaß reduziert und mit Fingerspitzengefühl durchgeführt würden. Er beschloss seine Ausführungen mit Zahlen zur Statistik der 2009 ausgestellten Jagdscheine in Höhe von 1939 und der Jägerprüfung 2009 mit 46 Teilnehmern, von denen 38 bestanden.

Kritisch bewertete der Vizepräsident der niedersächsischen Landesjägerschaft, Josef Schröer, das Ausscheiden des bayerischen Jagdverbandes aus dem Bundesverband. Dieser Schritt schmälere das Ansehen und den Einfluss aller Jäger Deutschlands. Es gelte neuen Konfliktfeldern wie einer Verhinderung der Zersplitterung des Jagdrechtes oder dem Koalitionsvertrag der Jamaika-Koalition im Saarland entschlossen entgegen zu wirken. Auf Bundesebene seien alle getreu dem Motto: "Seid einig!" gefordert.
Im nächsten Punkt ging er auf die Entwicklung der Schwarzwildbestände ein und betonte, dass alle betroffenen Gruppen gemeinsam Wege zur Reduzierung der Bestände auf ein angepasstes Maß finden müssten.
2010 sei das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Als seine Priorität sah er dabei die Umsetzung der Erkenntnisse aus der Prädationsstudie an unseren Niederwildarten in ein wissenschaftliches Projekt.

Nach Einschätzung von Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär im Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, hat der Stellenwert der Jagd in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren wieder zugenommen. Auch für die Waldbestände sei es wichtig, den Wildbestand zu hegen und zu pflegen.
Die Auswirkungen der Krise hätten sich auch in seinem Arbeitsbereich - der Landwirtschaft - bemerkbar gemacht: Um die Landwirtschaft schnell und wirksam zu entlasten, hätten die Agrarminister der deutschen Bundesländer im Mai letzten Jahres ein Paket von Liquiditäts- und Einkommenshilfen geschnürt: Die niedersächsische Landwirtschaft könne aus diesen Zusagen in den nächsten Jahren mit rund 190 Mio. Euro rechnen. Das sei eine erhebliche Entlastung, Unterstützung und Ermutigung für die landwirtschaftlichen Betriebe, ein Zeichen, dass die Landwirtschaft in harten Zeiten nicht alleine stehe.
Für ihn ständen dabei fünf Themen im Mittelpunkt:
1. Fortsetzung des Konjunkturprogramm II
2. Steuerentlastungen
3. Konsolidierung der öffentlichen Haushalte
4. die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen.
Es gehe um die richtige Balance zwischen Freiheit einerseits, Sicherheit andererseits. Wir müssen nicht weniger, sondern mehr Soziale Marktwirtschaft wagen.
5. Worte zur Agrarpolitik
Soforthilfen schafften keine Rentabilität, keine Wirtschaftlichkeit. Allein die Wirtschaftlichkeit der Betriebe entscheide darüber, ob sie Zukunft habe.
Man habe immer auf eine unternehmerische Landwirtschaft gesetzt, die sich aus eigener Kraft am Markt behaupte
Der Umbruch, wie man ihn derzeit erlebe, sei auch eine Chance. Deutschland habe Erfahrungen darin, solche Chancen zu nutzen. Es ließen sich schon heute Trends und Entwicklungen erkennen, die voraussichtlich auch in 10, 20 Jahren noch unser Leben bestimmen werden.
Für die niedersächsische Landwirtschaft hieße dies: Man werde Nahrungsmittel produzieren - eher mehr als heute. Man werde aber auch nachwachsende Energieträger anbauen: Stärketräger für die Bioethanolproduktion, Ölpflanzen für Biodiesel, Mais für die Biogasanlagen. Man werde diese Lebensmittel und Rohstoffe auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche erzeugen, die nicht größer werde. Und man werde dabei Klima und Natur schützen.
Niedersachsen setze den Schwerpunkt auf Biogas, denn das schneide in allen Untersuchungen als besonders effizient ab.
Durch ein Hinauszögern von Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen werde ein wirkungsvolles Handeln deutlich teurer und unkalkulierbar.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse so angepasst werden, dass die Chancen, die die Zukunft biete, genutzt werden könnten. Aus seiner Sicht müsse die Europäische Agrarpolitik eine „Gemeinsame" bleiben.
Zum Schluss der Veranstaltung ertönten die Klänge der Jagdhörner und nach dem Signal zum Essen erfreuten sich die Gäste an einem köstlichen Wildessen. Im Anschluss nutzen die Gäste die Möglichkeit zu Gesprächen.

 
Hegebüsche in Esche Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 30. November 2009 um 18:19 Uhr

In der Gemeinde Esche wurden kürzlich Hegebüsche angelegt. Dieses wurde ermöglicht, indem die Gemeinde ein Grundstück für die Bepflanzung zur Verfügung stellte. Die Escher Jägerschaft ließ es sich nicht nehmen, die Bepflanzung zu organisieren.

Der Kauf der Pflanzen wurde durch die Landesjägerschaft mit 75% unterstützt. Die 25% Restzahlung wird von der Gemeinde übernommen. Die Hegebüsche bestehen aus Kräutern, Sträuchern und einzelnen Bäumen. Es sind weder Aufforstungen, noch werden sie forstlich genutzt. Hegebüsche bereichern und gliedern das Landschaftsbild, sind Sichtbegrenzung und dienen als Wind- und Erosionsschutz. Sie binden Luftfeuchtigkeit und Wärme und schützen vor Lärm und binden Staub. Während andere auf den Staub in der Luft mit Beschränkungen und Verboten reagieren, haben Jäger hierfür bereits aktive Filter gepflanzt. Die wichtigste Funktion der Hegebüsche ist aber die des dauerhaft gesicherten Lebensraumes für freilebende Tiere und wildwachsende Pflanzen in der für die Artenvielfalt besonders bedeutsamen Saumzone.

Die Bepflanzung wurde in einer Eigenleistungsaktion durch Escher Mitbürger und die Escher Jägerschaft ausgeführt. Bei herrlichem Herbstwetter war die Pflanzaktion in 2 Tagen erledigt. Während der Aktion besuchte Herr Weerd von der Kreisjägerschaft die fleißigen Helfer.

Bürgermeister Hermann Berends sieht zukünftig durchaus noch mehr Möglichkeiten, etwas für die Natur und somit bessere Wildbestände zu tun. Er appelliert vor allem an die Landwirte, bestehende Wallhecken zu pflegen und möglichst auszubauen! Seitens der Gemeinde werden alljährlich Bäume in den Gemeindestraßenrandbereichen gepflanzt. Vorschläge über sonstige noch zu bepflanzende Flächen nimmt die Gemeinde unter Tel. 05941-6234 gerne entgegen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Februar 2010 um 11:57 Uhr
 
Deutscher Vizemeister Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 11:09 Uhr

Deutscher Vizemeister im Jagdhornblasen wird die Grafschafter ‚Jagdhornbläsergruppe Lönsberg’

Sehr gute Ergebnisse gab es beim diesjährigen Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen. Insgesamt 47 Bläsergruppen mit 767 Teilnehmern zeigten ihr Können auf dem hessischen Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt.
In der Klasse A für Fürst-Pless-Hörner sicherten sich die Thüringer Jagdhornbläser mit 965 von 975 möglichen Punkten die deutsche Meisterschaft. Deutscher Vizemeister mit 940 Punkten wurde die Grafschafter ‚Jagdhornbläsergruppe Lönsberg’, die damit ihren bisher größten Erfolg feiern konnte.
Die Jagdhornbläser aus Hameln-Pyrmont wurden Bundessieger in der Klasse G für Fürst-Pless-Hörner und Parforcehörner. Mit 859 Punkten erblies sich in dieser Kategorie die ‚Laar-Emlichheimer Bläsergruppe’ den 20. Platz und errang eine Hornfesselspange in Gold.

Ein Tag vorher fand am selben Ort der hessische Landeswettbewerb im Jagdhornblasen statt. In der Wertungsklasse C Anfänger landeten die Grafschafter ‚De Grenzbloazers’ mit 878 Punkten auf Platz 3 und erhielten die Hornfesselspange in Bronze.
In der Wertungsklasse A wurde die ‚Jagdhornbläsergruppe Lönsberg’ Gesamtsieger. Die Gruppen stehen unter der musikalischen Leitung von Kunibert Zirkel und erhalten ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule Niedergrafschaft.

Bei der stattgefundenen Ehrung in der Musikschule in Uelsen gratulierte Samtgemeindebürgermeister Herbert Koers – auch in Funktion des Geschäftsführers der Musikschule Niedergrafschaft – den Vizemeistern und ihrem Leiter Kunibert Zirkel und übergab ein kleines Präsent. Koers hob das Engagement und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe hervor, ohne den ein solches Ergebnis nicht zu erzielen sei und wünschte weiterhin viel Erfolg und Spass am gemeinsamen Musizieren.

 
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