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Hegeringsversammlung am 26.04.2012 im Saal der Gaststätte Kleijsen, Veldhausen:
Gerd Keen weiter Hegeringsleiter im Hegering IV und Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft im Hegering
Paul Germer und Günter Kamps für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Anläßlich der Hegeringsversammlung des Hegering IV am 26.04.2012 wurden Paul Germer und Günter Kamps für 60 Jahre Mitgliedschaft im Hegering IV geehrt.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Gerd Keen, für 40 Jahre Gerhard Kösters und für 25 Jahre Eckhard Koel, Geert-Hermann Kuipers, Rita Lefers und Wilhelm Kaspers geehrt.
Die Ehrung wurde vom Kreisjägermeister Gerrit Nykamp vorgenommen.

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Gerd Keen als Hegeringsleiter von der Versammlung einstimmig widergewählt. Gerd Keen betonte, dass er sodann nach Ablauf dieser neuen Wahlzeit als Hegeringsleiter altersbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Er habe bereits jetzt den Hegering IV 28 Jahre geleitet. Für den ausscheidenden Obmann für Naturschutz Johann Scholten wurde Jan-Hindrik Wassik neu in den Vorstand gewählt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.
Helmut Osseforth gab wieder seinen obligatorischen Kassenbericht. Durch eine großzügige Spende für die Anschaffung der rollenden Waldschule habe die Hegeringskasse nach seinen Worten natürlich gelitten. Jedoch sei diese Sonderausgabe für eine gute Sache und komme u.a. unseren Kindern zugute.
Für das Schießwesen gab Gert-Heinz Jonker seinen Bericht für die bisherigen Aktivitäten und künftigen Schießterminen. Johann Scholten teilte ins seinem Bericht als scheidender Obmann für den Naturschutz mit, dass das große Solarfeld in Georgsdorf für die Tierwelt nicht unbedingt schädlich sein muss. Er denke, dass gerade hier sich für die Tierwelt ein Rückzugsgebiet entwickeln könne.
Für die verhinderten Obmänner Helmut Egbers für das Hundewesen und Heinrich Snieders für das Jagdhornblasen verlas Gerd Keen die vorgelegten Berichte.
Als Hegeringsleiter gab Gerd Keen wieder einen umfassenden Bericht über die Geschehnisse im Hegering IV. Er gab u.a. bekannt, dass der Hegering IV 1.000,00 € aus der Hegeringskasse für die Anschaffung des Infomobils (Rollende Waldschule) der Kreisjägerschaft zur Verfügung gestellt habe.
In diesem Zusammenhang wies er auf eine von Helmut Lockhorn organisierte gemeinsame Taubenjagd aller Wietmarscher Jagdgemeinschaften im Januar 2012 hin. Durch den Verkauf der erlegten Tauben, Erlös aus Getränke- und Wurstverkauf, sowie eine Spende des Jagdvorstandes Wietmarschen in Höhe von 200,00 € konnte eine Spende in Höhe von insgesamt 386,00 € für die zweckentsprechende Verwendung für die Unterhaltung des neuen Infomobils an die Kreisjägerschaft überwiesen werden. Gerd Keen hoffe, dass diese Aktion auch bei anderen Jagdgemeinschaften Schule machen sollte, da diese u.a. die Gemeinschaft stärke und diene auch einer sehr guten Sache.
Die Vorsitzenden der Rehwildhegegemeinschaften Hubert Husteden (für RWH Wietmarchen), Waldemar Kramer (für RWH Sternbusch) und Ralf Oudehinkel (für RWH Veldhausen u. Umgebung) berichteten über die Rehwild-Abschußpläne. Überwiegend wurde festgestellt, dass im letzten Jagdjahr weniger Fallwild zu verzeichnen war.
Die Gehörnbewertung wurde von Waldemar Kramer und Geert-Hermann Kuipers vorgenommen.
Folgende Medallien wurden vergeben:
Gold = Frank Böhm
Silber = Jan Wolts, Heinz Köttig
Bronze = Ralf Oudehinkel
Folgende Brüche wurden vergeben:
Gold = Jan Nyboer
Silber = Günter Kamphuis
Bronze = Hanne Schlagelambers
Gerrit Nykamp ging in seinem Bericht als Kreisjägermeister auf verschiedene Neuigkeiten in der Kreisjägerschaft ein. U.a. wies er darauf hin, dass bei der Jagdscheinverlängerung ein persönliches Erscheinen notwendig sei. Ferner sei es wichtig, den Jagdschein vor dem 01.04. eines Jagdjahres zu lösen.
Ferner ging Nykamp auf die besorgniserregende Entwicklung in der Landwirtschaft ein. Durch die immer mehr monotonen landwirtschaftlichen Flächen (Mais/Kartoffel) sowie die Grünroggenernte für die Biogasanlagen steht es bei dem Überleben des Niederwildes (vor allem Hasen und Fasanen) Fünf vor Zwölf.
Er appellierte eindringlich an die Landwirte, Randstreifen den Jagdgemeinschaften für die Einsaat von Wildacker zur Verfügung zu stellen. Die bekannten Fördergelder gehen den Landwirten hierbei nicht verloren. Das Überleben des Wildes kann nur in Zusammenarbeit mit den Landwirten gelingen.
Helmut Lockhorn |