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Unser Tag im Moor Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Freitag, den 25. März 2016 um 12:01 Uhr

Die Jagdgemeinschaft Wilsum vom Hegering VII hat auch in diesem Jahr zum mittlerweile 28. Mal die 4. Klasse der Grundschule Wilsum zu einem interessanten und lehrreichen Vormittag ins Wilsumer Moor eingeladen.

Gruppenbild.1.1

Hier ein kurzer Bericht von zwei Schülern:

Unser Tag im Moor

Am 17.03.16 sind wir ins Moor gefahren. Vorher haben wir uns im Sachunterricht auf diesen Ausflug vorbereitet. Ein Trecker mit Jagdwagen hat uns von der Schule abgeholt. Als wir im Moor waren, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, eine Mädchen- und eine Jungengruppe.

Gagelstrauch.1

Als Erstes haben wir einen Gagelstrauch gefunden, der orange geblüht hat. Wir durften nach Torf graben, haben sogar einen Torfklumpen mitgenommen. Spuren von einem Fuchs konnten wir sehen, auch einen Wechsel. Das ist ein Weg, durch den die Rehe gehen.

Torfstechen.1

Die Mädchen haben sogar eine Moorleiche gefunden: Einen toten Vogel. Nach dem Rundgang durch das Moor kamen wir wieder am Jagdwagen an. Dort gab es dann Würstchen, die wir an vier Feuerstellen an einem Stock selber braten durften. Uns haben zwei Jäger und eine Jägerin ins Moor begleitet. Die hatten drei Hunde (Nala, Dana und Nele) dabei. Es war ein toller Ausflug, der sehr viel Spaß gemacht hat.

Jos Esschendal und Luca Lenters

 
Winterversammlung 2016 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 15. Februar 2016 um 16:48 Uhr

Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Nach der Eröffnung durch die Bläsergruppe Lönsberg erfolgte die Begrüßung durch den Vorsitzenden, Thomas Heils. Das Thema des Referenten Clemens H. Hons „Aufbewahrung von Waffen und Munition“ bezeichnete er als immer noch aktuell seit Einführung des neuen Waffenrechtes.

 2016 Bläser.1

Referent war Rechtsanwalt Clemens H. Hons, Justiziar der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. Er ist Dozent am Niedersächsischen Studieninstitut, Mitherausgeber eines Jagdrechtskommentars und Autor zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften.

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Der Referent blickte zunächst zurück zu Amokläufen und Massakern, die dazu führten, dass es sich noch immer um ein hochbrisantes Thema handele. Es folgten detaillierte Ausführungen zur Aufbewahrung von Waffen und Munition, zu Hause, im Fahrzeug, auf der Fahrt ins Revier, in der Jagdhütte und im Hotel. All diese Fragen wurden anlässlich der Winterversammlung der Jägerschaft Grafschaft Bentheim erörtert.

2016 Grundsätze

Wohin mit der Waffe und der Munition? lautete die Frage des Abends.

Anhand vieler anschaulicher Beispiele aus dem Leben des Jägers wurden diese Fragen beantwortet. Die lebhafte Diskussion und Fragenstellung zeigte das Interesse der Zuhörer an der Thematik. Weitere Hinweise erfolgten zum Verhalten bei Kontrollen durch die Behörde und Punkte, die beim Vererben von Waffen zu beachten sind.

Der Referent schloss mit Anmerkungen zu anstehenden gesetzlichen Veränderungen.

 2016 Saal.1

Der Vorsitzende dankte für die anschaulichen Ausführungen und bat alle Jäger um gesetzeskonformes Verhalten.

 

 
2016 Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 25. Januar 2016 um 18:55 Uhr

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur trafen sich am Sonntagmorgen zum traditionellen „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters an den Tisch bitten lassen. Die Jäger nutzten die 26. Auflage des Neujahrsempfangs als Möglichkeit, ihre Kontakte zu pflegen und bedankten sich für die zu Ende gegangene Jagdsaison.
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Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Jagdhornbläsergruppe Lönsberg.
Der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, begrüßte die Gäste und ging auf die Jagd als aktiven Naturschutz ein. Jäger seien in vielen Naturschutzbereichen tätig. Im Hinblick auf den Rückgang des Niederwildes lägen die Gründe nicht nur bei der Landwirtschaft und dem Klimawandel.
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Landrat Friedrich Kethorn sah die Veranstaltung als wichtiges gesellschaftspolitisches Ereignis in der Grafschaft. Das Ansehen von Jagd und Jägern halten sich in der Grafschaft auf hohem Niveau. Die Jägerschaft sei ein aktiver Partner im Naturschutz. Er ging dann auf die Waffen- und Munitionskontrollen, die Änderung des Bundesjagdgesetzes aus dem Jahr 2013, die es Eigentümern ermöglicht, ihren Grundbesitz „aus ethischen Gründen“ von der Jagd auszunehmen und das Thema Wolf ein.
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Naturschutz war auch das Thema des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Karsten Behr, der die Geschäfte der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung führt. Als größte Umweltstiftung des Landes mit dem höchsten Fördervolumen im vergangenen Jahr habe sie 448 Projekte gefördert.
2015 wurden rund 5,9 Millionen Euro ausgegeben. Geld, das sich hauptsächlich durch die Glückspielabgabe speist (rund 4,5 Millionen Euro). Mit den Geldern werden Projekte gefördert, die dem Umwelt- und Naturschutz, der Denkmalpflege und Entwicklungszusammenarbeit dienen. Die Bandbreite reicht vom Anlegen von Streuobstwiesen bis zur Finanzierung eines mobilen Röntgengeräts für Berggorillas im afrikanischen Ruanda.
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Behr ermutigte die Zuhörer, Anträge bei der Stiftung einzureichen und stellte die Grundvoraussetzungen für Anträge vor.
Im vergangenen Jahr förderte die Bingo-Umweltstiftung 17 Projekte in der Grafschaft, darunter drei von der Jägerschaft Grafschaft Bentheim. Dabei flossen insgesamt 69.650 Euro in den Landkreis. Im Vorjahr waren es 13 Projekte mit einer Fördersumme von 85.450 Euro.
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Insektenschutzwand an der Waldschule (Hegering 3 Nordhorn) Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Donnerstag, den 03. Dezember 2015 um 18:40 Uhr

Naturschutzwoche: Waldschule baut Insektenschutzwand

Im Rahmen der Naturschutzwoche fand unter Beteiligung der Jägerschaft die Aktion „Insektenschutzwand“ an der Waldschule statt.

Auf große Resonanz stieß das diesjährige Projekt „Wir bauen im Schulgarten der Waldschule Unterschlupfmöglichkeiten für Kleintiere und Insekten“. Mehr als 30 Kinder und über 20 Helfer verbrachten den Nachmittag damit, Sandsteinbruch und Baumabschnitte aufzuschichten und allgemeine Pflegeaufgaben durchzuführen. So wurden die im vergangenen Jahr aufgehängten Vogelnistkästen gesäubert, die Schulbeete für den Winter vorbereitet, Laub geharkt, die Komposter geleert, die Pflanzen zurückgeschnitten usw.

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Fachliche Fragen konnten dabei direkt an die Vertreter der Jägerschaft gestellt werden. Sie erkannten die Nester in den Vogelnistkästen als Brutstätten der Kohlmeise, die Fische im Schulteich wurden als Rotfedern und Stichlinge identifiziert. Einen Rat gab es kostenlos dazu: „Moderlieschen im Teich fressen die Grünalgen und sorgen für klares Wasser!“

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Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer dabei. Nun warten alle ganz gespannt darauf, welche Tiere sich wohl in der Wand ansiedeln werden. Fachliteratur für die Bestimmung von Wildbienen und Insekten wurde bereits angeschafft, nun fehlen nur noch die Insektenhotels, die die Insektenschutzwand vervollständigen sollen. Diese werden in den Wintermonaten während des Werkunterrichtes von den Kindern hergestellt.

Jutta Klemp

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Dezember 2015 um 18:41 Uhr
 
Wildessen mit Senioren/innen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 15. November 2015 um 16:48 Uhr

Wildessen mit Senioren

Jagdhornklänge erschallten im Speiserestaurant Deters in der Hakenstraße und fanden begeisterte Zuhörer.

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Die Jagdhornbläsergruppe Nordhorn Hegewald unter der Leitung von Bernd Otto gestaltete den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft, eröffnete den Abend und wünschte allen rückblickend zu den Veranstaltungen einen schönen und genussvollen Abend.

Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim gestaltet bereits seit 2009 jährlich im Oktober ein Wildessen für Senioren.

Im Sommer bietet sie seit einigen Jahren eine Kutschfahrt durch den Frenswegener Wald unter förstlicher Begleitung an.

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Kreisjägermeister Gerrit Nykamp, der bereits in den vergangenen Jahren Vorträge über die Jagd von heute vor den Senioren gehalten hatte, stellte die in Niedersachsen lebenden Tierarten vor. Humorvoll vermittelte er einen Eindruck über die Ausübung der Jagd.

Mia Farwick dankte im Namen des VHS-Senioren-Gesprächskreises den Organisatoren des Wildessens.

Fragen im Hinblick auf Wild und Jagd tauchten auf und brachten eine lebhafte Gesprächsrunde. In Gesprächen betonte man die sich zeitgemäß veränderten Anforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung des Wildbrets. Aufwendige Zubereitung sei einer leichteren gewichen. Wildbret eigne sich nicht nur als Festtagsbraten. Viele Variationen hätten den Alltag erobert. Die Bedeutung von Wild auf dem Speiseplan sei größer. Feinschmecker schätzen das Fleisch hauptsächlich wegen seines geringen Fett- und hohen Vitamingehaltes. Das mineralstoff- und eiweißreiche Fleisch sei zudem leicht verdaulich. Strenge fleischhygienerechtliche Vorschriften sorgten dafür, dass das hochwertige Lebensmittel Wild in einwandfreier Qualität angeboten werde. Etwa 15 –20 000 Tonnen Wildbret kämen jährlich aus deutschen Revieren auf den Tisch. Zahlen, die für die zunehmende Beliebtheit sprechen.

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Beim anschließenden Verzehr der leckeren Wildgerichte bestätigte sich das Motto der Veranstaltung. Die Teilnehmer wurden überzeugt von der Köstlichkeit und Schmackhaftigkeit des Wildfleisches.

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