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2016 Jahreshauptversammlung in Osterwald Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 31. Mai 2016 um 17:30 Uhr

Nach der Eröffnung durch Jagdhornbläser unter der Leitung von Kunibert Zirkel erfolgte die Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden Thomas Heils.

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Bürgermeister Diekjacobs übermittelte die Grüße der Gemeinde und verwies auf die Tradition der Mitgliederversammlung der Jägerschaft in Osterwald. Im Anschluss berichtete er über die Gemeindepolitik und die Gestaltung der Zukunft Osterwalds.

Landrat Friedrich Kethorn ging ein auf den Landesjagdbericht 2014/2015 und den Artikel von Winfried Frölich, dem Geschäftsführer des Ökologischen Jagdvereins Niedersachsen und Bremen e.V.“ Mit Unverständnis musste der Landkreis Grafschaft Bentheim diesen Artikel zur Kenntnis nehmen. Die Tatsache, dass ein Dritter die der Aufsicht des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums unterstehenden Jagdbehörden der Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland eines rechtswidrigen Verwaltungshandels beschuldigt, trifft ebenfalls auf völliges Unverständnis. Die Jagdbehörde kann erwarten, dass das Landwirtschaftsministerium als oberste Jagdbehörde Kritik mit der ihr nachgeordneten Behörde erörtert und gegebenenfalls im Rahmen eines aufsichtsbehördlichen Verfahrens abschließend klärt. In diesem Zusammenhang muss leider auch die Rolle der Landesjägerschaft Niedersachsen, die die Herausgabe des Landesjagdberichtes redaktionell begleitet hat, als unglücklich bezeichnet werden. Abschließend zu diesem Thema betonte der Landrat, dass die Jagdbehörde stets konstruktiv sowohl mit den Jägerschaften und Hegegemeinschaften als auch mit dem Landwirtschaftsministerium zusammengearbeitet hat. Dieses wird auch zukünftig so bleiben.

Das zweite Thema betraf das Verbot halbautomatischer Langwaffen bei der Jagdausübung bzw. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. März 2016. Das Ministerium teilt mit, dass aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes eine Überprüfung der bisherigen Praxis erforderlich sei. Dann ging der Landrat auf eine sehr erfreuliche Entwicklung ein: eine außerordentlich hohe Zahl an Prüflingen für die Jägerprüfung.

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Bei der folgenden Totenehrung wurden stellvertretend für alle verstorbenen Jagdkameraden erwähnt:

Lothar Fischer aus Nordhorn und Gerd Große Elbert aus Itterbeck.

Es folgten die Ehrungen: Die Verdienstnadel in Silber erhielt Gerd Hesping aus Samern. Reinhard Mönch aus Engden und Jan Geerink aus Uelsen erhielten die bronzene Verdienstnadel für ihren Einsatz um die Belange der Jagd in der Grafschaft Bentheim.

Das Goldene Rebhuhn erhielt Gerold Schüürhuis aus Wilsum, der sich als Nichtjäger in besonderem Maße für die Natur einsetzt.

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Jürgen Harsman, Gerold Schüürhuis, Gerrit Nykamp

Im Anschluss präsentierte und kommentierte Kreisjägermeister Gerrit Nykamp den Streckenbericht und bedankte sich sich bei allen aus Vorstand, Verwaltung und Politik für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Der Vorsitzende Thomas Heils ging im Bericht des Vorstandes ein auf die Tradition der Jagd und die Stellung der Jagd in der Gesellschaft mit deren vielfältigen Erwartungen. Die Anforderungen würden angenommen und bewältigt. Auf Angriffe und Reglementierungen aus Gesellschaft, Politik werde man moderat und zurückhaltend reagieren und Entscheidungen abwarten. Sei es aber erforderlich, werde man für die Rechte eintreten. Die Arbeit des Vorstandes, im Rückblick betrachtet, hatte als wichtigstes Ziel, den Jäger als in der Mitte der Gesellschaft stehende Person zu präsentieren. Die Jägerschaft ist offen für den Dialog mit allen. Gesellschaft gestalten, bedeutete auch mit dem Gegner zu reden. Man sei bereit entgegen zu gehen.

Die Berichte der Obleute zeugten von der aktiven Tätigkeit der Jägerschaft in allen Bereichen, bestätigt wurde dies durch hervorragende Ergebnisse bei Teilnahmen an Prüfungen und Wettbewerben.

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 von links:  Albert Lucas, Gerrit Nykamp, Landrat Friedrich Kethorn, MdL Reinhold Hilbers, MdB Dr. Daniela de Ridder, Gerd -Heinz Hesping, Stefanie Geiger, Thomas Heils, Marianne Brunklaus, Reinhard Mönch und MdL Gerd Will

Im Anschluss stellte Frau Geiger, Leiterin der Abteilung für Sicherheit und Ordnung, ihre Arbeitsbereiche vor und ging auf die bereits erfolgte gute Zusammenarbeit mit dem Kreisjägermeister und der Jägerschaft ein.

Herr Göcke, als Vertreter der Polizei, schilderte im Anschluss den Stand der Digitalisierung einer Revierkarte, die nur mit konstruktiver Zusammenarbeit der Jägerschaft erstellt werden kann. Herr Riesner, als Vertreter des Landkreises, appellierte an die Mitarbeit zur Realisierung des Projektes durch Mitteilung der Ansprechpartner und Revierzuschnitte.

Im Anschluss stellte Thomas Schomaker vom Biotopfond den Grundgedanken des Biotopfonds, die Umsetzung der geplanten Projekte und die dabei notwendige Bereitstellung von Geldern vor. Weiterhin ging er auf die Grundbedeutung von Zahlen, Fakten und Daten für die Jagd ein.

Für die Benennung einer der LJN vorzuschlagenden Person für die Wahl des Kreisjägermeisters wurde der Vorschlag des Vorstandes: Albert Lucas aus Itterbeck einstimmig angenommen.

 
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