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Winterversammlung 2017 Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Sonntag, den 19. März 2017 um 19:56 Uhr

Winterversammlung 2017 der Jägerschaft Grafschaft Bentheim

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Bläsergruppe Hubertus aus Esche-Osterwald unter der Leitung von Dietmar Krüger.
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Der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft, Reinhard Mönch, eröffnete die sehr gut besuchte Veranstaltung. In diesem Jahr ging es um aktuelle jagdpolitische Themen. Dann begrüßte er als Gastredner den künftigen Geschäftsführer der LJN Herrn Stephan Johanshon.

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Im ersten Punkt ging er intensiv auf jagdrechtliche Veränderungen ein und stellte ausführlich den politischen Hintergrund dar. Es folgte ein Ausblick über die Grenzen zu den Jagdgesetzen in Baden Württemberg, in NRW und in Hessen.
Die Reaktion der LJN auf Ankündigung der ideologisch begründeten Änderungen hatte als Erfolg zu verzeichnen, dass in dieser Legislaturperiode keine Veränderung, sondern nur eine Anpassung von Teilbereichen erfolgte.
So 2016 die Änderung des §26 mit Einführung der Intervalljagd.
Weitere Änderungen, die zum Teil verfassungsrechtliche Bedenken aus Sicht von LJN und DJV beinhalten, ergeben sich bei Schallminderern, bleihaltiger Munition und Schießübungsnachweis. Rechtliche Themen auf Bundesebene sind:
Waffenrecht mit Kern der Aufbewahrung der Waffen und die Jagd im Nationalpark ostfriesische Inseln.
Weiterhin bestätigte er die Notwendigkeit und Bedeutung des Wildtiermonotorings. Die Wildtiererfassung werde in Zukunft noch wichtiger. Die Beteiligung aller Reviere liege zurzeit bei 80 und 90%, sei aber in einigen Jägerschaften rückläufig. Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim liegt zurzeit bei 72%. Er appellierte an alle zur Beteiligung. Die Wildtiererfassung sei ein Teil zur Legimitation der Jagd. Bei der LJN erfolgen Bemühungen zur Entwicklung einer Datenbank zum Onlineverfahren.
Das Thema Jagd werde bei den anstehenden Wahlen eine entscheidende Rolle spielen.
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Im Anschluss an die aktuellen jagdlichen Themen ging Stephan Johanshon auf die Entwicklung bei einigen Niederwildarten ein. Er stellte beim Kaninchen die Streckenstatisitik von 1958 – 2016 vor und kommentierte die Gründe für den Rückgang. Es folgte die Besatzentwicklung beim Hasen von 1991 – 2016 mit einem Rückgang in allen Naturräumen. Beim Fasan wurde die Jagdstrecke von 1958 – 2016 vorgestellt. Zu verzeichnen ist ein deutlicher Rückgang beim Fasan-Hennen-Besatz. Die Rückgangsursachen sind komplex mit vielen Faktoren. Untersuchungen stellen Einflüsse bestimmter Bereiche fest, aber nicht als Erklärung der Extrementwicklung. Jetzt wird die erhöhte Kükensterblichkeit untersucht. Wissenschaftliche Untersuchungen, die laufen oder abgeschlossen sind, werden auf praktischer Ebene nachjustiert werden. Zurzeit wird geprüft, ob das Pilotprojekt Hegebeauftragter aus NRW auch in NDS möglich ist.
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Stephan Johanshon ging auch auf das Wolfsmontoring in NDS ein. Anhand einer Grafik zeigte er die Übergriffe auf Nutztiere.

Seit 2001 unterliegt der Nutria dem Jagdrecht. Die Populationen wachsen sprunghaft. Nach einer Lösung im Sinne des Wasserverbandstages wird gesucht.

Zum Abschluss erfolgte die Bitte an die Revierinhaber zur Beteiligung an der Sozialwahl 2017. Ziel seien mehr Transparenz, bessere Präventionsleistungen und gerechtere Beiträge.
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Stefanie Geiger Lk Sicherheit und Ordnung, Marianne Brunklaus, Stephan Johanshon, Reinhard Mönch, Albert Lucas

 
Neuer KJM in der Grafschaft Bentheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 30. Januar 2017 um 21:16 Uhr

Verabschiedung und Amtseinführung des Kreisjägermeisters der Grafschaft Bentheim

Während einer Feierstunde im Kreishaus wurde Kreisjägermeister Gerrit Nykamp, verabschiedet und der Nachfolger Albert Lucas, eingeführt.

Die Veranstaltung wurde durch die Jagdhornbläsergruppe Hegewald, unter Leitung von Erika Leferink und Horst Dräger, musikalisch umrahmt, als besonderer Dank ertönte die Ehrenfanfare. Die Moderation erfolgte durch Fachbereichsleiterin Stephanie Geiger.

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Landrat Friedrich Kethorn konnte zahlreiche Gäste begrüßen, die den Weg des scheidenden Kreisjägermeisters begleitet hatten. Er blickte zurück auf die vergangenen 10 Jahre, die den Stempel von Gerrit Nykamp trugen, und betonte dessen Leidenschaft für Natur und Jagd mit einer besonderen unzertrennbaren Verknüpfung, die er auch nach außen trug.

Als erfahrener Fachmann mit unermesslichem Wissen verbunden mit einem ruhigen, gewissenhaften und ausgleichendem Wesen. Er sah ihn als einen Menschen, der „immer mittendrin war“, mit einem großen Engagement, das sich in der Übernahme zahlreicher Ehrenämter in der Jägerschaft und im Beruf als Milchleistungsprüfer zeigte. Gute Zusammenarbeit mit Verbänden und die Unterstützung der Jagdbehörde zeichneten ihn aus. Diese vertrauliche, kooperative und sachbezogene Zusammenarbeit war Voraussetzung um die Interessen der Jäger zu vertreten. Die Anerkennung des Jagdwesens ist in der Öffentlichkeit groß.

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Kethorn dankte Gerrit Nykamp im Namen des Kreistages und der Jagdbehörde für sein ausgleichendes Wirken und für seinen Einsatz als Kreisjägermeister der Grafschaft Bentheim. Die Zeit und viele positive Bande werden in Erinnerung bleiben.

Im Anschluss skizzierte er den Weg des neuen Kreisjägermeisters Albert Lucas, der einstimmig gewählt wurde. Kreistag und Jagdbehörde haben Vertrauen in ihn und bieten die Zusammenarbeit an. Er sah hervorragende Qualifikationen und wünschte ihm viel Freude und Erfolg im Sinne der Jagd und der Menschen in der Grafschaft.

Gerrit Nykamp dankte allen, die ihn bei seiner Tätigkeit als KJM begleiteten und unterstützten. „Gemeinsam habe man viele Aufgaben bewältigt“. Er blickte dabei zurück auf die vergangenen 10 Jahre, die Arbeitsbereiche und daraus resultierende Aufgaben. „Es war eine schöne und lehrreiche Zeit!“ Seinem Nachfolger gab er als Ratschlag mit auf den Weg:“ Ruhe bewahren und ein glückliches Händchen – du wirst es brauchen.“

 

Der neue Kreisjägermeister Albert Lucas signalisierte die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. „Wichtig ist es miteinander zu reden und nicht übereinander“. Als wichtige Themen sieht er den anhaltenden Rückgang beim Niederwild und die zunehmende Landschaftspflege.

Der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft Reinhard Mönch betonte die gute Zusammenarbeit und lobte die stets vermittelnde Tätigkeit von Gerrit Nykamp, er habe stets diplomatisch jagdliche Interessen in den Mittelpunkt gestellt und dankte ihm im Namen der Jägerschaft für seinen unermüdlichen Einsatz.

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Bild von links:

Stefanie Geiger, Frau und Herr Nykamp, Frau und Herr Lucas, Landrat Friedrich Kethorn

 
27. Jägerfrühstück Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Montag, den 30. Januar 2017 um 20:34 Uhr

27. Jägerfrühstück in der Grafschaft Bentheim

Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur haben sich am 4.Sonntag im Januar von der Grafschafter Jägerschaft zum traditionellen „Jägerfrühstück“ in der Nordhorner Gaststätte Deters einladen lassen.

Die Jäger nutzten auch die 27. Auflage des Neujahrsempfangs als Möglichkeit, ihre Kontakte zu pflegen und bedankten sich für die zu Ende gegangene Jagdsaison.

Die Veranstaltung wurde eröffnet und umrahmt durch die Klänge der Jagdhornbläsergruppe Hubertus aus Esche-Osterwald unter der Leitung von Dietmar Krüger.

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Jagdhornbläser Hubertus Esche-Osterwald

Im Namen der Jägerschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim begrüßte der stellvertr. Vorsitzende der Jägerschaft Reinhard Mönch die zahlreichen Gäste herzlich zum 27. Grafschafter Jägerfrühstück. Seine Grüße galten besonders dem Vorsitzenden, Thomas Heils, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte.

Landrat Friedrich Kethorn bedankte sich für die Einladung zum Grafschafter Jägerfrühstück 2017. Dieser Termin zu Beginn eines jeden Jahres sei in den Terminkalendern der Verwaltung stets rot unterstrichen, was die Bedeutung unterstreiche, die diese Veranstaltung genieße.

Er ging dann auf einige jagdliche Themen ein. Zunächst auf die Rabenkrähenverordnung, die den Landkreis nach wie vor beschäftigt. Bekanntlich habe der Landkreis Grafschaft Bentheim am 2013 auf Antrag der Jägerschaft mit der sogenannten Rabenkrähenverordnung die Schonzeit für Rabenkrähen vorübergehend für den Monat Juli 2013 aufgehoben. Gegen die Verkürzung der Schonzeit hatte sich der NABU gewandt.. Daraufhin hatte das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen die Verordnung einstweilen außer Vollzug gesetzt. Im Hauptsacheverfahren, das sich über fast drei Jahre hingezogen hat, für Recht erkannt, dass der Normenkontrollantrag des NABU unzulässig sei. Das Gericht hatte die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision hat der NABU beim Oberverwaltungsgericht Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt. Der Rechtsstreit werde sich also noch eine Weile hinziehen.

Ein weiteres Thema war die Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen. In der Grafschaft Bentheim läge kein Antrag vor. Es bleibe abzuwarten, wie sich diese Thematik weiter entwickele.

Auch in 2016 haben die Mitarbeiter der Waffenbehörde wieder die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition überprüft. In 2015 war dieser Wert der Beanstandungen mit 8% deutlich geringer. Daher würden solche Tatbestände in diesem Jahr nicht mehr lediglich mit einer Verwarnung geahndet, sondern durch empfindliche Bußgelder.

In der konstituierenden Sitzung des Kreistages am 17. November 2016 stand auch die Bildung des Jagdbeirates an. Die seitens der Landesjägerschaft und der Naturschutzbehörde vorgeschlagenen Personen, wurden durch politische Störfeuer nicht in dieser Sitzung gewählt, sondern erst später bestätigt.

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Der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Mönch, dankte dem Landrat für sein Grußwort. Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim ist seit einiger Zeit bereits Mitglied im Natur-Netz Niedersachsen (NNN). Daher böte es sich an den Vorsitzenden Hartmut Schrap auf Ziele und Bedeutung dieser Vernetzung als Brückenbauer im Natur- und Umweltschutznetzes hinweisen zu lassen.

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Frau Marianne Brunklaus dankt Herrn Hartmut Schrap mit einem Präsent für den Vortrag.

Im Natur-Netz Niedersachsen haben sich niedersächsische Natur- und Umweltstiftungen zusammen getan, um für einen besseren Naturschutz in Niedersachsen gemeinsam einzutreten. Die Initiative der Vernetzung ging von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung aus und wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit gefördert. Das NNN ist Brückenbauer zwischen Naturnutzern und Naturschützern, zwischen staatlichem Naturschutz und Verbandsnaturschutz. Zu den wesentlichen Aufgaben gehört die Beratung und Förderung der in unserem Netzwerk zusammengeschlossenen Stiftungen durch gemeinsamen Austausch und Aktionen. Die Ziele würden umgesetzt durch gemeinsame landesweite und/oder regionale Projekte. Ein besonders wichtiges Ziel des Netzwerkes sei die Umweltbildungsarbeit. Ein weiteres wesentliches Ziel sei neben der Durchführung von Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt, die Durchführung von Maßnahmen, Projekten usw. zum Gewässerschutz. Am Beispiel der Grafschaft Bentheim ging er näher auf die 1999 gegründete Naturschutzstiftung gegründet mit dem Ziel, einen Biotopverbund in der Grafschaft Bentheim aufzubauen und über ein Ökokonto Kompensationsverpflichtungen von Eingriffsverursachern abzulösen, ein. Die Stiftung habe eine beachtliche Entwicklung genommen. Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der hiesigen Landwirtschaft, aber auch mit vielen weiteren Akteuren wie der Jägerschaft, den Unterhaltungsverbänden, den Naturschutzverbänden, den kommunalen Gebietskörperschaften im Landkreis Grafschaft Bentheim. Ein landesweites Netzwerk aus Natur- und Umweltstiftungen gibt es bisher ausschließlich in Niedersachsen. Es habe auch Modellcharakter für andere Bundesländer. Die weitere Entwicklung hänge davon ab wie Akteure in Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebunden und diesbezügliche gemeinsame Lösungen gefunden werden.

Anschließend angeregte Diskussionen 2017 Jägerfr. Diskussion1.1

 
Jäger laden Senioren zum Wildessen Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Dienstag, den 01. November 2016 um 18:01 Uhr

Jägerschaft führt 10. Wildessen mit Senioren durch.

Die Grafschafter Jägerschaft hat Senioren des ökumenischen Pflegedienstes, der Bürgerhilfe und des Krankenhausvereins Emlichheim zum Wildessen in den Saal Deters nach Nordhorn eingeladen. Die Bläsergruppe Hegewald aus Nordhorn unter der Leitung von Bernd Otto gestaltete den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Jagdhornklänge erschallten in der Gaststätte Deters und fanden begeisterte Zuhörer.

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Marianne Brunklaus, Geschäftsführerin der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, hatte die Seniorenveranstaltung organisiert, die seit 10 Jahren besteht. Der stellvertretende Vorsitzende Reinhard Mönch begrüßte alle recht herzlich und freute sich, dass man der Einladung so zahlreich gefolgt sei um an dem Wildessen teilzunehmen.

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Die Gäste kamen vom Ökonomischen Pflegedienst aus Emlichheim und Umgebung. Senioren vom Ökonomischen Pflegedienst Emlichheim mit der Geschäftsführung Herr Hopp und Herr Knoop, sowie Senioren von der Bürgerhilfe Emlichheim und Senioren vom Evangelischen Krankenhaus freuten sich auf einen genussvollen Abend.

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Die Jägerschaft wolle zeigen, wie Wild schmeckt und wie man es zubereiten kann.

Gerade die anwesende Generationen habe auch schon selbst Wild zubereitet und noch das ein oder andere Rezept in Erinnerung. Da es ja früher ganz normal war, dass man Lebensmittel, die man selbst hatte auch verwertet und zubereitet. Fast Food und Fertiggerichte spielten damals noch keine große Rolle. Man könne sich sicherlich auch noch daran erinnern, dass es Jahre mit viel Wild gab und es dabei zu Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Gärten gab. Dies war immer sehr ärgerlich. Wenn das Wild jedoch anschließend auf dem Teller lag bei einem guten Tropfen, war die Welt wieder in Ordnung. Anhand von Zahlen stellte Mönch die Jägerschaft in der Grafschaft vor. Sie habe 1300 Mitglieder, die auf 11 Hegeringen verteilt seien, u.a auch den Hegering von Emlichheim unter der Leitung von Friedhelm Kampert, der diesen seit einiger Zeit leitet.

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Kreisjägermeister Gerrit Nykamp warf einen Blick zurück auf Geschichte und Entwicklung der Jagd. Er verdeutlichte auch die Wildzahlen von früher und heute.

Die Jägerschaft Grafschaft Bentheim veranstaltet seit 10 Jahren jährlich ein Wildessen für Senioren um auch dort die Bedeutung von Wildfleisch zu erläutern. Die Anforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung des Wildbrets hätten sich zeitgemäß verändert. Die aufwendige Zubereitung sei einer leichteren gewichen. Wildbret eigne sich nicht nur als Festtagsbraten. Viele Variationen hätten den Alltag erobert. Sei es als Grillfleisch oder fern ab von Pfanne und Kochtopf als Wildwurst, Wildschinken etc. Die Bedeutung von Wild auf dem Speiseplan sei größer. Feinschmecker schätzen das Fleisch hauptsächlich wegen seines geringen Fett- und hohen Vitamingehaltes. Das mineralstoff- und eiweißreiche Fleisch sei zudem leicht verdaulich. Strenge fleischhygienerechtliche Vorschriften sorgten dafür, dass das hochwertige Lebensmittel Wild in einwandfreier Qualität angeboten werde. Wild liegt voll im Trend der modernen bewussten Ernährung.

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Beim anschließenden Verzehr der leckeren Wildgerichte bestätigte sich das Motto der Veranstaltung. Die Teilnehmer wurden überzeugt von der Köstlichkeit und Schmackhaftigkeit des Wildfleisches.

 

 

 

 
Nachwuchsgruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim wird Landesmeister Drucken E-Mail
Geschrieben von: T. Brunklaus   
Samstag, den 25. Juni 2016 um 11:55 Uhr

Landesmeister kommt aus der Grafschaft

(Nachwuchsgruppe der Jägerschaft Grafschaft Bentheim wird Landesmeister) 

Am 22. Mai fand vor der Kulisse des Jagdschlosses in Springe der niedersächsische Landeswettbewerb im Jagdhornblasen statt.

Insgesamt 58 Bläsergruppen mit rund 800 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläsern nahmen in 4 Wertungsklassen teil.

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Die Grafschafter Nachwuchsgruppe unter der Leitung von Kunibert Zirkel konnte sich mit 909 erreichten Punkten in der Wertungsklasse C gegen die starke Konkurrenz von 16 weiteren Gruppen durchsetzen. Bei den 5 vorzutragenden Leit- und Wildsignalen wurde u.a. von 5 Wertungsrichtern auf Tonreinheit und notengerechtem Vortrag geachtet.

In der höchsten Wertungsklasse A ging die Jagdhornbläsergruppe Lönsberg an den Start. Mit 930 Punkten und Platz 8 sicherten sich die Bläser die Teilnahme am nächstjährigem Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen.

Beide Gruppen erhalten ihre Ausbildung an der Musikschule Niedergrafschaft, wobei die Mitglieder der Nachwuchsgruppe in wenigen Wochen ihre Grundausbildung im Jagdhornblasen beenden werden.

Im Namen des Vorstandes gratulierten der Vorsitzende der Jägerschaft, Thomas Heils, die Geschäftsführerin, Marianne Brunklaus und der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Theodor Brunklaus den Mitgliedern der Grafschafter Nachwuchsgruppe und ihrem Leiter Kunibert Zirkel zum Erfolg.

Der Vorsitzende ging zunächst auf die Bedeutung des Jagdhornblasens ein. Er lobte den persönlichen Einsatz eines jeden Gruppenmitglieds und dessen Engagement. Ohne den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, sei ein solches Ergebnis nicht zu erzielen. Abschließend wünschte er weiterhin viel Erfolg und Spaß am gemeinsamen Musizieren, sowie weitere erfolgreiche Momente im Jagdhornblasen. Als Dank überreichte er ein kleines Präsent.

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Foto: GN Werner Westdörp, von links:

Theodor Brunklaus, Gert Vette, Kunibert Zirkel, Jenny Pries, Harald Ahuis, Thomas Heils, Tim Lübbers, Melanie van Almelo, Marianne Brunklaus

 
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